IMG_0360

Stark belastete sorgende & pflegende Angehörige als Mitarbeiter unterstützen – Was kann ein Arbeitgeber tun?

 

“Mein Mitarbeiter hat immer einen guten Job gemacht. Jetzt sind seine Eltern pflegebedürftig geworden und ich kenne ihn nicht wieder. Ich würde so gern etwas für ihn tun, wenn ich nur wüßte, was hilfreich ist!”

Kennen Sie diese Sätze?

 

Auch sehr gute Mitarbeiter können bei privaten Belastungen an ihre Grenzen kommen. Manchmal fühlt man sich als Arbeitgeber machtlos.

 

Der Gesetzgeber hat einige Vorschriften erlassen (nachzulesen unter § 3 Nr. 34a EStG), um dem Arbeitgeber hier eine individuelle Lösung zu bieten.  Er kann bis zu 600 € im Jahr pro Mitarbeiter steuer- und sozialversicherungsfrei für Leistungen ausgeben, die dem Wohle des Arbeitnehmers oder seiner Angehörigen dienen.

Voraussetzung für diese Leistungen ist es, dass kein Rechtsanspruch darauf besteht.

Diese besondere Zuwendung kann vielfältig eingesetzt werden. Es gibt auch die Möglichkeit, dass ein Arbeitnehmer sich individuell zu Konflikten in der privaten Pflegesituation (Systemische Pflegeberatung) beraten läßt oder auch Beratung zur Förderung der eigenen Gesundheit (z. B. Systemisches Coaching) in Anspruch nimmt.

Diese Leistungen dürfen nicht dem Arbeitslohn angerechnet werden und eignen sich damit hervorragend, um einmalige oder zeitlich befristete Unterstützung zu gewähren. Dies ist immer auch ein Ausdruck von Wertschätzung und hebt somit die Motivation. Diese Unterstützung bewirkt in der Regel nicht nur Entlastung beim Betroffenen, sondern wird in der Regel von den Kollegen aus dem beruflichen Umfeld als sehr hilfreich wahrgenommen. Gerade diese individuelle Unterstützung entfaltet also eine sehr positive Wirkung.

Somit handelt es sich hier um eine wunderbare Möglichkeit, Mitarbeiter individuell in schweren Krisen zu stärken und zugleich auch eine positive Wirkung als Arbeitgeber zu erzeugen. Das dürfte auch in jeder Stellenanzeige/in jedem Bewerbungsgespräch einen positiven Effekt haben.

Falls Interesse an weiteren Informationen besteht, erreichen Sie mich unter

Tel.: 02863 9245 358/Mail: kontakt@anja-palesch.de

oder

www.anja-palesch.de (Fachkräftesicherung im Gesundheitswesen).

Viele Grüße Anja Palesch

 

 

 

 

Jetzt teilen

Share on facebook
Share on xing
Share on linkedin
Share on whatsapp
Share on twitter
Share on google
Share on pinterest
Share on print
Share on email

Gib hier deine Überschrift ein

Hier steht ein Beispieltext. Hier steht ein Beispieltext. Hier steht ein Beispieltext. Hier steht ein Beispieltext. Hier steht ein Beispieltext. Hier steht ein Beispieltext. Hier steht ein Beispieltext. Hier steht ein Beispieltext. Hier steht ein Beispieltext. Hier steht ein Beispieltext. Hier steht ein Beispieltext. Hier steht ein Beispieltext. Hier steht ein Beispieltext. Hier steht ein Beispieltext. Hier steht ein Beispieltext. Hier steht ein Beispieltext. Hier steht ein Beispieltext. Hier steht ein Beispieltext. Hier steht ein Beispieltext. Hier steht ein Beispieltext. Hier steht ein Beispieltext. Hier steht ein Beispieltext. Hier steht ein Beispieltext. Hier steht ein Beispieltext. Hier steht ein Beispieltext. Hier steht ein Beispieltext. Hier steht ein Beispieltext. Hier steht ein Beispieltext. Hier steht ein Beispieltext. Hier steht ein Beispieltext. Hier steht ein Beispieltext. Hier steht ein Beispieltext. Hier steht ein Beispieltext. Hier steht ein Beispieltext. Hier steht ein Beispieltext. Hier steht ein Beispieltext. Hier steht ein Beispieltext. Hier steht ein Beispieltext. Hier steht ein Beispieltext. Hier steht ein Beispieltext. Hier steht ein Beispieltext. Hier steht ein Beispieltext. Hier steht ein Beispieltext. Hier steht ein Beispieltext. Hier steht ein Beispieltext. Hier steht ein Beispieltext. 

Share on facebook
Share on google
Share on twitter
Share on linkedin

Haben Sie Interesse an einer Fortbildung oder Webinar?

Die Anmeldung ist noch nicht verbindlich. Sie bekommen vorab eine Rückmeldung vom Organisator der Veranstaltung.

Systemische Pflegeberatung

Systemische Pflegeberatung geht von der Selbstständigkeit des ratsuchenden Menschen aus und betrachtet ihn/sie als „Experten der eigenen Pflegesituation“.

Dabei ist die Haltung von Akzeptanz, Empathie, Neutralität, Offenheit und Wertschätzung geprägt.

Im Rahmen der systemischen Pflegeberatung geht man davon aus, dass jeder Mensch selbst seine individuellen Lösungen entwickeln kann. Dabei wird mit den vorhandenen Ressourcen und Kompetenzen des ratsuchenden Menschen gearbeitet. In der Beratung wird nach Bedingungen gesucht, unter denen der Betroffene seine individuellen Ressourcen aktivieren kann, um möglichst lange eigenverantwortlich und selbstorganisiert leben zu können.

Methoden in der systemischen Pflegeberatung sind u.a. zirkuläres Fragen, Linienarbeit, Aufstellungsarbeit, Genogramm-Arbeit, Reframing und Aufstellungsarbeit.

Was unterscheidet systemische Pflegeberatung von der allgemein angebotenen Pflegeberatung?

Bei der systemischen Pflegeberatung ist die Informationsweitergabe bereits erfolgt oder wird bei Bedarf intermittierend angeboten.

Auch andere Fragestellungen, z.B. das Vorgehen bei einem Widerspruch oder das Beschaffen von Hilfsmitteln erfolgen entweder vor der systemischen Beratung oder am Rande einer solchen Beratungssituation.

Für eine systemische Pflegeberatung ist weit mehr Qualifizierungsbedarf erforderlich, als zu Informationsweitergabe oder zum Ausfüllen eines individuellen Hilfeplanes.

Die systemische Pflegeberatung kann für die die Betroffenen in einer Pflegesituation weit mehr als eine psychosoziale Entlastung bieten.

In der systemischen Pflegeberatung vereinen sich drei bekannte Ansätze:

  • Ressourcenorientierte Beratung
  • Lösungsorientierte Beratung
  • Klientenorientierte Pflegeberatung

Die systemische Pflegeberatung kann ein Zusatzangebot für Pflegebedürftige und deren sorgende Angehörige darstellen, das gerade zu Beginn oder während einer langen Pflegezeit für Entlastung sorgen kann. (weitere Informationen in A. Palesch „Ambulante Pflegeberatung“, Kohlhammer Verlag 2019)

Quelle: www.zqp.de/Beratung.pdf (18.10.2019)

Woran erkennt man eine gute Pflegeberatung?

Qualifiziert

Die beratende Person hat eine Ausbildung als Pflegefachkraft, Sozialarbeiter oder Sozialversicherungsfachangestellte und verfügt über eine Weiterbildung im Bereich Pflegeberatung. Sie kennt sich mit den Unterstützungsstrukturen in Ihrer Region gut aus und ist bereit, Sie zu unterstützen.

Respektvoll

Die beratende Person ist freundlich, zugewandt und diskret. Zu Beginn der Beratung wird Ihnen das Vorgehen erläutert und mit Ihnen abgestimmt.

Ressourcenorientierung

Im Rahmen der Beratung wird ermittelt, welche Möglichkeiten Ihnen zur Verfügung stehen, um die Versorgung/Pflege möglichst gut selbst organisieren zu können.

Lösungsorientiert

Im Rahmen der Beratung werden mit Ihnen verschiedene Lösungen erarbeitet. Dabei ist Ihre Meinung/Haltung richtungsweisend.

Verbindlich

Während des gesamten Beratungsprozesses steht Ihnen ein Ansprechpartner zur Verfügung, der auch mit Ihnen und Ihren Angehörigen die individuelle Versorgung plant und begleitet, bis Sie selbst die Zügel in die Hand nehmen können.

Flexibel

Die Beratung wird Ihnen zeitnah, telefonisch oder persönlich als Hausbesuch angeboten. Auf Ihren Wunsch hin können zur Unterstützung auch andere Angehörige oder Freunde an der Beratung teilnehmen.

Individuell

Die Beratung wird entsprechend Ihrer Situation ausgerichtet und die Ziele, der Rahmen und der Umfang werden mit Ihnen abgestimmt.

Umfassend

Im Rahmen der Beratung werden alle zentralen Themen angesprochen, die für Ihre spezielle Situation hilfreich sind.

Begleitend

Die Beratung wirkt als Begleitung durch den Dschungel der Pflegeleistungen, Stolpersteine und notwendigen Dienstleistungen, von der Antragstellung bis zur Vorsorgevollmacht.

Nachvollziehbar

Um die Qualität der Beratung zu gewährleisten ist es notwendig, die Beratung zu dokumentieren und somit überprüfbar zu machen. Sie können jeder Zeit in diese Dokumentation einsehen.

Quelle: www.zqp.de/Beratung.pdf (18.10.2019)