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Wie kann ich in der Pflegeberatung stark belastete Angehörige besser unterstützen?

Sie sind in der Pflegeberatung tätig und haben regelmäßig Kontakt mit stark belasteten Angehörigen?

Sie haben schon mehrfach das Gefühl gehabt, hier mehr für die Betroffenen tun zu wollen, allerdings fehlt Ihnen dazu noch das richtige Werkzeug?

Trotz Ihrer Ausbildung nach § 7a SGB XI kommen Sie immer wieder an Grenzen, die Sie gern überwinden möchten?

Auch der Einsatz von Case Management führt nicht immer zum Erfolg, bzw. wird Case Management von den Betroffenen und/oder deren Umfeld nicht umgesetzt?

Dann ist der Ansatz der Systemischen Pflegeberatung für Sie interessant.

Nähere Infos unter: https://systemische-pflegeberatung.de oder auch per Mail unter info@systemische-pflegeberatung.de

Das Webinar besteht aus drei Teilen und dauert ca. 1,5 Stunden. Die Teilnehmerzahl ist auf 8 begrenzt und die Kosten betragen für alle drei Teile insgesamt 75 €. Das Webinar wird regelmäßig angeboten, zu recht unterschiedlichen Zeiten.

Am ersten Abend stellt Anja Palesch (Diplom Pflegewissenschaftlerin, systemische Beraterin und Fachbuchautorin) umfassend den Ansatz der Systemischen Pflegeberatung vor. Am zweiten Abend erläutert die Pflegewissenschaftlerin drei praktische Tools, um die Anwendung konkret vorzustellen. Am dritten Abend haben alle Teilnehmer die Möglichkeit, eigene praktische Beispiele einzubringen, bzw. über die ersten Erfahrungen zu berichten und Fragen zu stellen.

Die Systemische Pflegeberatung können Sie nutzen als:

  • self-care Methode/als Kollegiale Fallbesprechung
  • bei sehr stark belasteten Pflegepersonen
  • in regelmäßigen (vertrauen) Gespächskreisen
  • im Rahmen einer Pflegeberatung nach § 45 SGB XI
  • als Angebot an Berufsgenossenschaften und Unfallkassen
  • wenn Sie bei einer Krankenkasse/Pflegekasse arbeiten und sich/ihren Team den Umgang mit herausfordernden Beratungen erleichtern möchten

Falls Sie tiefer in diese Thematik einsteigen möchten, nutzen Sie doch den 2 tägigen Workshop vor Ort im Münsterland. Nähere Informationen finden Sie unter: www.systemische-pflegeberatung.de/Pflegeberater/Fortbildungen

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Haben Sie Interesse an einer Fortbildung oder Webinar?

Die Anmeldung ist noch nicht verbindlich. Sie bekommen vorab eine Rückmeldung vom Organisator der Veranstaltung.

Systemische Pflegeberatung

Systemische Pflegeberatung geht von der Selbstständigkeit des ratsuchenden Menschen aus und betrachtet ihn/sie als „Experten der eigenen Pflegesituation“.

Dabei ist die Haltung von Akzeptanz, Empathie, Neutralität, Offenheit und Wertschätzung geprägt.

Im Rahmen der systemischen Pflegeberatung geht man davon aus, dass jeder Mensch selbst seine individuellen Lösungen entwickeln kann. Dabei wird mit den vorhandenen Ressourcen und Kompetenzen des ratsuchenden Menschen gearbeitet. In der Beratung wird nach Bedingungen gesucht, unter denen der Betroffene seine individuellen Ressourcen aktivieren kann, um möglichst lange eigenverantwortlich und selbstorganisiert leben zu können.

Methoden in der systemischen Pflegeberatung sind u.a. zirkuläres Fragen, Linienarbeit, Aufstellungsarbeit, Genogramm-Arbeit, Reframing und Aufstellungsarbeit.

Was unterscheidet systemische Pflegeberatung von der allgemein angebotenen Pflegeberatung?

Bei der systemischen Pflegeberatung ist die Informationsweitergabe bereits erfolgt oder wird bei Bedarf intermittierend angeboten.

Auch andere Fragestellungen, z.B. das Vorgehen bei einem Widerspruch oder das Beschaffen von Hilfsmitteln erfolgen entweder vor der systemischen Beratung oder am Rande einer solchen Beratungssituation.

Für eine systemische Pflegeberatung ist weit mehr Qualifizierungsbedarf erforderlich, als zu Informationsweitergabe oder zum Ausfüllen eines individuellen Hilfeplanes.

Die systemische Pflegeberatung kann für die die Betroffenen in einer Pflegesituation weit mehr als eine psychosoziale Entlastung bieten.

In der systemischen Pflegeberatung vereinen sich drei bekannte Ansätze:

  • Ressourcenorientierte Beratung
  • Lösungsorientierte Beratung
  • Klientenorientierte Pflegeberatung

Die systemische Pflegeberatung kann ein Zusatzangebot für Pflegebedürftige und deren sorgende Angehörige darstellen, das gerade zu Beginn oder während einer langen Pflegezeit für Entlastung sorgen kann. (weitere Informationen in A. Palesch „Ambulante Pflegeberatung“, Kohlhammer Verlag 2019)

Quelle: www.zqp.de/Beratung.pdf (18.10.2019)

Woran erkennt man eine gute Pflegeberatung?

Qualifiziert

Die beratende Person hat eine Ausbildung als Pflegefachkraft, Sozialarbeiter oder Sozialversicherungsfachangestellte und verfügt über eine Weiterbildung im Bereich Pflegeberatung. Sie kennt sich mit den Unterstützungsstrukturen in Ihrer Region gut aus und ist bereit, Sie zu unterstützen.

Respektvoll

Die beratende Person ist freundlich, zugewandt und diskret. Zu Beginn der Beratung wird Ihnen das Vorgehen erläutert und mit Ihnen abgestimmt.

Ressourcenorientierung

Im Rahmen der Beratung wird ermittelt, welche Möglichkeiten Ihnen zur Verfügung stehen, um die Versorgung/Pflege möglichst gut selbst organisieren zu können.

Lösungsorientiert

Im Rahmen der Beratung werden mit Ihnen verschiedene Lösungen erarbeitet. Dabei ist Ihre Meinung/Haltung richtungsweisend.

Verbindlich

Während des gesamten Beratungsprozesses steht Ihnen ein Ansprechpartner zur Verfügung, der auch mit Ihnen und Ihren Angehörigen die individuelle Versorgung plant und begleitet, bis Sie selbst die Zügel in die Hand nehmen können.

Flexibel

Die Beratung wird Ihnen zeitnah, telefonisch oder persönlich als Hausbesuch angeboten. Auf Ihren Wunsch hin können zur Unterstützung auch andere Angehörige oder Freunde an der Beratung teilnehmen.

Individuell

Die Beratung wird entsprechend Ihrer Situation ausgerichtet und die Ziele, der Rahmen und der Umfang werden mit Ihnen abgestimmt.

Umfassend

Im Rahmen der Beratung werden alle zentralen Themen angesprochen, die für Ihre spezielle Situation hilfreich sind.

Begleitend

Die Beratung wirkt als Begleitung durch den Dschungel der Pflegeleistungen, Stolpersteine und notwendigen Dienstleistungen, von der Antragstellung bis zur Vorsorgevollmacht.

Nachvollziehbar

Um die Qualität der Beratung zu gewährleisten ist es notwendig, die Beratung zu dokumentieren und somit überprüfbar zu machen. Sie können jeder Zeit in diese Dokumentation einsehen.

Quelle: www.zqp.de/Beratung.pdf (18.10.2019)