Was ist Systemische Pflegeberatung?

Systemische Pflegeberatung bietet schnell Entlastung bei Konflikten in der Pflegesituation.  Diese Konflikte können für die Pflegenden, die sorgenden Angehörigen und auch für Pflegeberater*innen entstehen.

Systemische Pflegeberatung ist hilfreich bei stark belasteten sorgenden/pflegenden Angehörigen. Die nützlichen Tools können auch als Instrumente für die Entlastung von Pflegeberater*innen in schwierigen Beratungssituationen eingesetzt werden. Wir bieten regelmäßig Online Seminare (Webinare) oder auch 2 tägige Workshops zum Kennenlernen dieser Tolls an. Bitte sprechen Sie uns an.

Prävention (Salutogenese)

Klientenorientierte Beratung

Ressourcenorientierte Beratung

Lösungsorientierte Beratung

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Wife supporting her husband in therapy with the man listening curiously to the counselor

Woran erkennt man eine gute Pflegeberatung?

Zeit ist ein kostbares Gut geworden. Daher ist es besonders wichtig, eine gute Dienstleistung zu bekommen. Hier erfahren Sie, worauf Sie bei einer hochwertigen Pflegeberatung achten sollten. Für weitere Informationen klicken Sie bitte auf den folgenden Link.

Qualifiziert

Flexibel

Respektvoll

Individuell

Ressourcenorientierung

Umfassend

Lösungsorientiert

Begleitend

Verbindlich

Nachvollziehbar

ca. 3,8 Mio.
Pflegebedürftige leben derzeit in Deutschland
(Quelle: Statistisches Bundesamt)
Es gibt einen Rechtsanspruch auf kostenlose Pflegeberatung
(Quelle: SGB XI)
ca. 14.500
Pflegeheime in Deutschland
(Quelle: Statistisches Bundesamt)
Als pflegender Angehöriger können Sie unter bestimmten Bedingungen Rentenansprüche erwerben
(Quelle: SGB XI)
Als pflegender Angehöriger sind Sie unter bestimmten Bedingungen unfallversichert
(Quelle: Unfallkasse NRW)
ca. 14.100
Ambulante Pflegedienste in Deutschland
(Quelle: Statistisches Bundesamt)
Die pflegenden und sorgenden Angehörigen bilden die größte Gruppe der Pflegekräfte in Deutschland
(Quelle: Statistisches Bundesamt)
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Für Pflegeberater

Weitere Informationen zum Thema Systemische Pflegeberatung

Für sorgende Angehörige

Infos und Tipps zum Thema Systemische Pflegeberatung

Woran erkennt man eine gute Pflegeberatung?

Qualifiziert

Die beratende Person hat eine Ausbildung als Pflegefachkraft, Sozialarbeiter oder Sozialversicherungsfachangestellte und verfügt über eine Weiterbildung im Bereich Pflegeberatung. Sie kennt sich mit den Unterstützungsstrukturen in Ihrer Region gut aus und ist bereit, Sie zu unterstützen.

Respektvoll

Die beratende Person ist freundlich, zugewandt und diskret. Zu Beginn der Beratung wird Ihnen das Vorgehen erläutert und mit Ihnen abgestimmt.

Ressourcenorientierung

Im Rahmen der Beratung wird ermittelt, welche Möglichkeiten Ihnen zur Verfügung stehen, um die Versorgung/Pflege möglichst gut selbst organisieren zu können.

Lösungsorientiert

Im Rahmen der Beratung werden mit Ihnen verschiedene Lösungen erarbeitet. Dabei ist Ihre Meinung/Haltung richtungsweisend.

Verbindlich

Während des gesamten Beratungsprozesses steht Ihnen ein Ansprechpartner zur Verfügung, der auch mit Ihnen und Ihren Angehörigen die individuelle Versorgung plant und begleitet, bis Sie selbst die Zügel in die Hand nehmen können.

Flexibel

Die Beratung wird Ihnen zeitnah, telefonisch oder persönlich als Hausbesuch angeboten. Auf Ihren Wunsch hin können zur Unterstützung auch andere Angehörige oder Freunde an der Beratung teilnehmen.

Individuell

Die Beratung wird entsprechend Ihrer Situation ausgerichtet und die Ziele, der Rahmen und der Umfang werden mit Ihnen abgestimmt.

Umfassend

Im Rahmen der Beratung werden alle zentralen Themen angesprochen, die für Ihre spezielle Situation hilfreich sind.

Begleitend

Die Beratung wirkt als Begleitung durch den Dschungel der Pflegeleistungen, Stolpersteine und notwendigen Dienstleistungen, von der Antragstellung bis zur Vorsorgevollmacht.

Nachvollziehbar

Um die Qualität der Beratung zu gewährleisten ist es notwendig, die Beratung zu dokumentieren und somit überprüfbar zu machen. Sie können jeder Zeit in diese Dokumentation einsehen.

Quelle: www.zqp.de/Beratung.pdf (18.10.2019)

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Systemische Pflegeberatung

Systemische Pflegeberatung geht von der Selbstständigkeit des ratsuchenden Menschen aus und betrachtet ihn/sie als „Experten der eigenen Pflegesituation“.

Dabei ist die Haltung von Akzeptanz, Empathie, Neutralität, Offenheit und Wertschätzung geprägt.

Im Rahmen der systemischen Pflegeberatung geht man davon aus, dass jeder Mensch selbst seine individuellen Lösungen entwickeln kann. Dabei wird mit den vorhandenen Ressourcen und Kompetenzen des ratsuchenden Menschen gearbeitet. In der Beratung wird nach Bedingungen gesucht, unter denen der Betroffene seine individuellen Ressourcen aktivieren kann, um möglichst lange eigenverantwortlich und selbstorganisiert leben zu können.

Methoden in der systemischen Pflegeberatung sind u.a. zirkuläres Fragen, Linienarbeit, Aufstellungsarbeit, Genogramm-Arbeit, Reframing und Aufstellungsarbeit.

Was unterscheidet systemische Pflegeberatung von der allgemein angebotenen Pflegeberatung?

Bei der systemischen Pflegeberatung ist die Informationsweitergabe bereits erfolgt oder wird bei Bedarf intermittierend angeboten.

Auch andere Fragestellungen, z.B. das Vorgehen bei einem Widerspruch oder das Beschaffen von Hilfsmitteln erfolgen entweder vor der systemischen Beratung oder am Rande einer solchen Beratungssituation.

Für eine systemische Pflegeberatung ist weit mehr Qualifizierungsbedarf erforderlich, als zu Informationsweitergabe oder zum Ausfüllen eines individuellen Hilfeplanes.

Die systemische Pflegeberatung kann für die die Betroffenen in einer Pflegesituation weit mehr als eine psychosoziale Entlastung bieten.

In der systemischen Pflegeberatung vereinen sich drei bekannte Ansätze:

  • Ressourcenorientierte Beratung
  • Lösungsorientierte Beratung
  • Klientenorientierte Pflegeberatung

Die systemische Pflegeberatung kann ein Zusatzangebot für Pflegebedürftige und deren sorgende Angehörige darstellen, das gerade zu Beginn oder während einer langen Pflegezeit für Entlastung sorgen kann. (weitere Informationen in A. Palesch „Ambulante Pflegeberatung“, Kohlhammer Verlag 2019)

Quelle: www.zqp.de/Beratung.pdf (18.10.2019)